Pressekonferenz: Prävention wirkt!

Montag, 24.08.2026, 09.00

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Pressekonferenz mit Bundesminister Christoph Wiederkehr zum Start der „mental health days“ in ihr fünftes Schuljahr, der Vorstellung der LMU-Evaluierung sowie neuer Angebote des Vereins zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien 

mental health days, das primär-präventive Projekt für Schüler:innen, Lehrlinge, Pädagog:innen, Ausbildner;innen und Erziehungsberechtigte, engagiert sich seit vier Jahren für Aufklärung, Enttabuisierung und die Vermittlung zu bestehenden Hilfsangeboten rund um die psychische Gesundheit junger Menschen. Unser Ansatz bietet bewusst keine Therapie, sondern leistet präventive Informationsarbeit auf Augenhöhe. Bisher wurden so an über 300 Schulen mehr als 250.000 junge Menschen erreicht.

Zum Start in das fünfte Schuljahr laden wir Sie herzlich ein, sich im Rahmen unserer Pressekonferenz über die Weiterentwicklung unseres Angebots zu informieren:

Podium:

Themenschwerpunkte:

1. Qualitätssicherung: Evaluierung der Nachhaltigkeit und Wirksamkeit der mental health days

Um die tatsächliche Wirkung und die langfristige Nachhaltigkeit unseres Formats wissenschaftlich überprüfen zu lassen, wurde das Gesamtprojekt im vergangenen Schuljahr von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München (Prof. Dr. Ruth Wendt und Dr. Larissa Leonhard) extern evaluiert. Die Untersuchung widmet sich gezielt der Frage, wie nachhaltig die gesetzten Impulse im Schulalltag nachwirken - dem zentralen Qualitätskriterium für wirksame Präventionsarbeit. Wir präsentieren im Rahmen des Pressetermins die ersten Ergebnisse dieser unabhängigen wissenschaftlichen Begleitung.

2. Inhaltliche Weiterentwicklung der mental health days

Wir haben die Inhalte unserer Schul-Workshops u.a. um folgende Kooperationen ergänzt:

  • Soziale Unterschiede und Psyche: Ein neues inhaltliches Modul für Pädagog:innen und Erziehungsberechtigten, erarbeitet gemeinsam mit Martin Schenk, beleuchtet die Auswirkungen soziokultureller und ökonomischer Unterschiede auf die psychische Gesundheit.

  • Krisenintervention: Ein gemeinsames Modul mit der Telefonseelsorge für die Erwachsenen-Workshops zur Unterstützung in akuten psychosozialen Ausnahmesituationen.

3. Expansion nach Südtirol und Liechtenstein

Nach dem Erfolg in ganz Österreich dehnt die Initiative ihre schulpraktische Präventionsarbeit im kommenden Schuljahr erstmals über die Staatsgrenzen aus.

4. Neue Präventionsangebote des VsUM

In Kooperation mit Einrichtungen wie dem Österreichischen Presserat erweitert VsUM sein Portfolio psychosozialer und medienethischer Präventions- und Bildungsangebote:

  • mental health walks (Stadtspaziergänge): Ein Outdoor-Format im öffentlichen Raum, geleitet von klinischen Psycholog:innen oder Psychotherapeut:innen.

  • Suizidprävention im digitalen Raum: Ein primärpräventiver Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren. Orientiert an den SUPRA-Leitlinien analysieren wir Social-Media-Inhalte auf Augenhöhe, vermitteln Medienkompetenz im Umgang mit Algorithmen und zeigen konkrete Hilfswege auf (keine therapeutische Intervention).

  • Medienkompetenz & Medienethik: Ein separates Bildungsangebot, das in enger Kooperation mit dem Österreichischen Presserat entwickelt wurde, um die kritische Informationskompetenz im digitalen Raum zu stärken.

Das elektronische Pressekit inkl. Aufzeichnung der Pressekonferenz sind nach der Veranstaltung auf der Website www.mentalhealthdays.eu abrufbar.

Weitere Informationen: www.mentalhealthdays.eu

Pressekontakt: Iris Haschek, Leiterin der mental health days

presse@mentalhealthdays.eu

Livestream: mentalhealthdays.eu

Rückfragen: presse@mentalhealthdays.eu

Montag, 24.08.2026, 09.00 Uhr, im mental health days-Produktionsbüro: Währingerstraße 33, Tür 11, 1090 Wien

WEB & SOCIAL MEDIA

www.mentalhealthdays.eu

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@mentalhealthradio

Hashtags: #MentalHealthDays #SchulgesundheitÖsterreich

Pressekonferenz: Präsentation“mental health days-Studie 2025”

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19.01.2026, 10.00 im Projektbüro der mental health days

Zur psychischen Situation österreichischer Kinder und junger Erwachsener

Lebenszufriedenheit steigt, depressive Symptome sinken: „mental health days-Studie 2025" zeigt Trendwende bei Jugendlichen

Jugendliche verbringen täglich 31 Minuten weniger am Smartphone

Wien, 19. Jänner 2026 – Jugendliche in Österreich verbringen deutlich weniger Zeit am Smartphone als noch im Vorjahr. Laut der heute präsentierten “mental health days-Studie 2025” sank die tägliche Smartphone-Nutzung im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 31 Minuten. Gleichzeitig zeigen die Daten erstmals seit Beginn der Erhebung eine steigende Lebenszufriedenheit und eine rückläufige depressive Symptomatik bei Kindern und Jugendlichen.

Die Ergebnisse sind erfreulich: Zum ersten Mal seit Beginn unserer Erhebung steigt die Lebenszufriedenheit und sinkt die Depressivität. Ebenso nimmt die Nutzung von Social Media und Smartphones erstmals wieder ab“, sagt Studienautor Tobias Dienlin (Universität Zürich).

Die Studie basiert auf den Angaben von 8.177 Schüler:innen und Lehrlingen mit einem Durchschnittsalter von 14 Jahren. Jugendliche verbrachten 2025 im Schnitt 190 Minuten pro Tag am Smartphone; im Jahr davor waren es noch 221 Minuten. Auch die Nutzung sozialer Netzwerke ging deutlich zurück, von 96 auf 80 Minuten täglich.

Parallel dazu nahm der Anteil von Jugendlichen mit erhöhter depressiver Symptomatik ab. Während 2024 noch 15 % der Befragten entsprechende Symptome berichteten, waren es im Folgejahr 12 %.

Internationale Daten zeigen, dass wir uns seit Jahren in einer mental-health-Krise befinden. Zum ersten Mal sehen wir nun auch Anzeichen für eine Verbesserung in aktuellen Studien“, sagt Paul Plener, Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Medizinischen Universität Wien und wissenschaftlicher Beirat von VsUM. „Das ist Anlass zur Hoffnung und kann ein Zeichen dafür sein, dass die Anstrengungen der letzten Jahre, psychischer Gesundheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken, Wirkung zeigen. Gleichzeitig müssen wir an diesem Thema dranbleiben, um die Situation weiter zu verbessern.

Die Ergebnisse zeigen jedoch weiterhin soziale Unterschiede: Mädchen, divers-identifizierende Jugendliche sowie junge Menschen aus sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen berichten über stärkere psychische Belastungen. Eine häufigere Nutzung sozialer Netzwerke steht zudem in Zusammenhang mit geringerer Lebenszufriedenheit und höherer depressiver Symptomatik.

Die Ergebnisse zeigen, dass weniger Social-Media-Nutzung mit höherer Lebenszufriedenheit einhergeht“, sagt Golli Marboe, Obmann des Vereins eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien (VsUM) und Initiator der mental health days. „Wir sollten uns fragen, wie wir im Alltag und insbesondere in Schulen mehr bewusst gestaltete, social-media-freie Räume schaffen können.

Die mental health days verbinden wissenschaftliche Forschung mit Präventionsarbeit an Schulen. Seit Projektbeginn wurden an 272 Schulen mehr als 3.500 Workshops durchgeführt und rund 197.000 Schüler:innen und Lehrlinge erreicht.

Am Podium saßen die drei Studienautoren Tobias Dienlin (Universität Zürich), Paul Plener (Medizinische Universität Wien) sowie Golli Marboe, Initiator der mental health days. Ergänzend brachte Emma Birenti, Mitglied des Jugendbeirats von VsUM, die Perspektive junger Menschen in die Diskussion ein.

Das elektronische Pressekit inkl. Aufzeichnung der Pressekonferenz sind auf der Website www.mentalhealthdays.eu abrufbar.

Weitere Informationen: www.mentalhealthdays.eu

Pressekontakt: Iris Haschek, Leiterin der mental health days

presse@mentalhealthdays.eu

Gesprächspartner:innen beim Termin

  • Tobias Dienlin, Studienautor, Universität Zürich

    Zu den aktuellen Ergebnissen der Studie, insbesondere zu sozioökonomischen Aspekten der Wechselwirkung von Social Media und psychischer Gesundheit

  • Paul Plener, Studienautor, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie des AKH Wien, Wissenschaftlicher Beirat VsUM/mental health days

    Zur psychischen Situation österreichischer Kinder und junger Erwachsener

  • Emma Birenti, Mitglied des Jugendbeirats von VsUM

  • Golli Marboe, Initiator der mental health days, Obmann von VsUM

    Zum Rückblick 2025 und Ausblick 2026 der mental health days

Livestream: mentalhealthdays.eu

Rückfragen: presse@mentalhealthdays.eu

Montag, 19.01.2026, 10.00 Uhr, im mental health days-Produktionsbüro: Währingerstraße 33, Tür 11, 1090 Wien

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Pressekonferenz: Wie geht es eigentlich der Psyche der Pädagog:innen?

Was macht Pädagog:innen im Berufsalltag am meisten Druck?

Wie gut fühlen sie sich im Umgang mit psychischen Krisen unterstützt – von der Direktion, von Kolleg:innen, von der Bildungsdirektion?

Wie häufig finden Supervisionen, Intervisionen oder Fortbildungen zum Thema psychisches Wohlbefinden statt?

Gibt es Leitfäden zum Umgang mit psychischen Krisen – und werden sie genutzt?

Und: Sollten psychologische oder psychotherapeutische Gespräche Teil des Berufsalltags sein – kostenlos, während der Arbeitszeit?

Diese und weitere Fragen standen im Zentrum einer bundesweiten Umfrage, die VsUM / mental health days im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer:innen und Ausbildner:innen durchgeführt hat.

91 Schulen - 8 Bundesländer - 2.514 Pädagog:innen

Lehrkräfte aus Mittelschulen, Gymnasien, Berufsschulen und Oberstufen wurden anonym via Mentimeter zu ihrem psychischen Wohlbefinden im schulischen Alltag befragt.

Was bedeuten die Ergebnisse Zahlen für den Alltag in Schulen?

Diese Ergebnisse wurden am 23. September um 10.00 Uhr im Produktionsbüro der mental health days und via Livestream präsentiert und von Expert:innen analysiert.

Mit:

  • Andrea Birbaumer, Obfrau der Berufsvertretung GkPP (Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen), Gesundheitspsychologin, Arbeits- und Organisationspsychologin

  • Simon Brandstätter, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Obfrau-Stv. der GkPP

Und:

Moderiert von:

Buchpräsentation “Jugend unter Druck”

Mit den Autor:innen Caroline Culen & Golli Marboe

Moderation: Johann Kneihs

Residenz Verlag: Claudia Romeder

05.09.2025, 09.00 Uhr

Währinger Str. 33-35/11, 1090 Wien und Online

Pressekonferenz: Schulbeginn & Leistungsdruck”

Mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr, ÖBVP-Präsidentin Barbara Haid, Mitglied des Jugendbeirats der mental health days & VsUM Julia Miklas und mental health days-Initiator Golli Marboe

14.08.2025, 09.00 Uhr

Währinger Str. 33-35/11, 1090 Wien und Online

Presseunterlagen zur Konferenz:

Die mental health days gehen ins vierte Schuljahr

Im Rahmen der Pressekonferenz geben wir einen Überblick über die Entwicklung der mental health days seit ihrem Start und informieren über die geplanten Schwerpunkte im Schuljahr 2025/26.

Ein zentrales Thema ist der Leistungsdruck, den junge Menschen im Schul- und Ausbildungskontext erleben.

Wir präsentieren aktuelle Daten zur Selbsteinschätzung von Schüler:innen und Lehrlingen, die im Rahmen der mental health days mittels Mentimeter-Umfragen erhoben wurden – in vierten Klassen der Sekundarstufe I sowie bei Lehrlingen im ersten Ausbildungsjahr.

Die Stichprobe umfasst 14.391 Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren an 138 Schulen in 8 Bundesländern.

Ergänzend dazu zeigen wir Auszüge aus Umfragen unter Erziehungsberechtigten und Pädagog:innen: In diesen Befragungen wird Leistungsdruck regelmäßig als eine der größten psychischen Belastungen für Jugendliche genannt.

Darüber hinaus wird die Einrichtung eines Jugendbeirats vorgestellt.

Gesprächspartner:innen beim Termin

  • Christoph Wiederkehr, Bundesminister für Bildung

  • Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie & Wissenschaftlicher Beirat VsUM

  • Julia Miklas, Vertreterin des neuen VsUM-Jugendbeirats

  • Golli Marboe, Initiator der mental health days, Obmann von VsUM

WEB & SOCIAL MEDIA

www.mentalhealthdays.eu

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ERGEBNISSE DER “MENTAL HEALTH DAYS”-STUDIE 2023

Finanzielle Unterstützung

Ideelle Unterstützung

Auf welcher Grundlage wird unterrichtet?

Auf wissenschaftlicher Basis.

Die Netzwerkpartner bringen ihre Expertise in den Vorträgen ein und stellen Hilfsangebote zur psychischen Gesundheit vor. Diese Partner sind renommierte bundesweite aktive und auch regionale Hilfsorganisationen.

Bei den Pilotveranstaltungen 2022 haben wir mit Impulsgeber:innen folgender Institutionen sowie mit selbständigen Expert:innen zusammengearbeitet: